Flatrates kleiner als 5000MB überhaupt sinnvoll?

  • Ich sehe immer wieder "Flatrate"-Angebote mit einem Maxvolumen von 100, 500 oder 1000 MB im Monat.

    Ich wundere mich dass das überhaupt jemand nimmt.

    Also rechnen wir mal fix: Wenn ich unterwegs bzw. Im Büro bin und nicht über meinen normalen Internetanschluss surfen kann/will dann rufe ich mindestens 100 Webseiten am Tag auf. Jede dieser Webseiten (z.B. Zdnet, Spiegel Online, heise.de,...) überträgt ca 2 MB Daten. So komme ich mindestens pro Tag schon mal auf 200 MB macht 6000 MB im Monat. Da sind dann aber noch keine software downloads, emails, Youtube videos enthalten.

    Ich frage mich: wer nimmt dann bei klarem Verstand noch eine kleine Flatrate?

    Das können nur alte Omas sein die einmal in der Woche Ihre emails checken.

    Sehe ich da was grundsätzlich falsch?


    Peter

  • Hallo Peter,

    da bin ich grundsätzlich auf deiner Seite.

    Aber ein paar Sachen bedenkst du da nicht.
    1. Besonders die unter 500 MB großen Tarife, sind fast immer für Smartphone-User gedacht.

    2. Auf dem Smartphone ist der Datenvolumen-Verbrauch wesentlich geringer.

    3. Wenn es immer die gleichen Seiten sind, die du täglich aufrufst, werden Webelemente wie Logo, Navigation, Scripte, etc. im Cache deines Browsers zwischengespeichert. Dadurch verringern sich Ladezeit und Datenvolumen-Verbrauch.

    4. Es gibt tatsächlich (gar nicht so wenige) Leute die als Wenignutzer eben nur einen kleinen Datentarif benötigen.

    Gruß, Ringo

  • Generell ist das Aufrufen von 100 Websiten am Tag auch nicht das normale Userverhalten bei mobilen Geräten, würde ich sagen.

    Da stimme ich dir ganz zu, ich würde fast sagen, dass es einen Sinn macht. Gerade wenn du damit am Laptop surfen willst, wird es dir nicht reichen. Der Datenverbrauch am Handy ist nochmal anders als am Laptop. Am Handy würde es sich mit bestimmten Voraussetzungen lohnen.

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